Schon die Anfahrt war Teil der Ausbildung: Im geschlossenen Verband rollte die Kolonne von Balve nach Werne – eine willkommene Gelegenheit, das Fahren im Verband zu üben und gemeinsam als Einheit anzureisen.
Auf dem Gelände übernahm unsere Bergungsgruppe die Ausbildung. Den Auftakt bildete eine fundierte Einführung in das eingesetzte Material, den notwendigen Sicherungstechniken und Unfallverhütungsvorschriften (UVV) – denn gerade beim Arbeiten in der Höhe und Tiefe gilt: Sicherheit kommt zuerst, immer.
Dann ging es in die Praxis. Am Übungsturm des Geländes erprobten die Helferinnen und Helfer verschiedene Techniken unter realistischen Bedingungen. Leiterhebel, schiefe Ebene – bei jeder Übungseinheit stand die korrekte Anwendung der Sicherungstechniken im Vordergrund. Der Turm bot dabei ideale Voraussetzungen, um einsatznahe Szenarien wirklich zu durchdringen – nicht nur zu kennen, sondern zu beherrschen.
Im zweiten Teil des Dienstes verlagerte sich der Fokus in die Tiefe: Unter Einsatz des EGS-Dreibocks und des Leiterbocks wurde die Schachtrettung geübt.
Am Ende des Tages standen müde, aber motivierte Helferinnen und Helfer mit wertvollen Erfahrungen im Gepäck – und dem guten Gefühl, für den Ernstfall ein Stück besser gerüstet zu sein.
Ein herzliches Dankeschön geht an den THW Ortsverband Werne für die Bereitstellung des Übungsgeländes und die tolle Unterstützung!